Die teuersten Restaurants der Welt

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Michelin Sterne, berühmte Chefköche und mit Speisen angerichtete Teller die so wunderschön sind, dass Sie es eigentlich garnicht essen möchten. Das ist die Art zu Abend zu essen, die Lottogewinner täglich genießen können.

Von Unterwasser-Restaurants umgeben von Haien, bis hin zu Weinflaschen, die tausende Euro kosten, diese Erfahrungen werden auf Ihr Bankkonto wahrscheinlich eine größere Auswirkung haben, als Sie Geschmacksknospen auf der Zunge haben.

Unabhängig davon nimmt ihre Popularität weltweit stetig zu und die teuersten Restaurants werden immer weniger und weniger zugänglich für den Otto-Normalverbraucher. Die Mischung aus gewagten Geschmacksrichtungen und perfekt angerichteten Tellern mit Speisen schaffen einen Standard, den viele Amateurköche anstreben.

In einem dieser Restaurants Platz zu nehmen mag bis auf Weiteres außerhalb unserer finanziellen Möglichkeiten liegen, aber dies einzuplanen tut uns definitiv nicht mehr weh, wenn wir tatsächlich im Lotto gewinnen. Daher haben wir eine Liste der fünf teuersten Restaurants der Welt zusammengestellt. 

Bevor Sie weiterlesen, raten wir Ihnen jedoch dazu, Ihren erste-Hilfe Kurz aufzufrischen, denn an einigen dieser Preise könnte man geradezu ersticken.

Ithaa Unterwasser-Restaurant (Maldiven)
Kosten: 300 € p.P. (nur für das Essen)

Man kann leicht erkennen, warum das Ithaa Unterwasser-Restaurant von der New York Daily News im Jahr 2016 zum schönsten Restaurant der Welt gekürt wurde. Da sich die Glaskuppel etwa 1,5 Meter unterhalb der Oberfläche des indischen Ozeans befindet, bietet sich ein einzigartiger Panorablick auf das umliegende Korallenriff. Zu den regelmäßigen Besuchern dieser Stelle gehören riesige Manta-Rochen und Riffhai-Schulen ebenso wie unzählige wohlhabende Touristen. Das sechs-Gänge-Menu orientiert sich an der europäischen Küche, bedient sich aber auch der Reichhaltigkeit lokaler Speisen. Die Gänge beinhalten Riff-Fisch-Kaviar und Mandarinenlimonade mit frischen Brombeeren.

Gordon Ramsay (London)
Kosten: 300 € p.P. (nur für das Essen)

Fernsehsendungen wie Hell’s Kitchen (Höllenküche) und Ramsay’s Kitchen Nightmares (Ramsay’s Küchen-Albträume) haben dazu beigetragen, die Marke Gordon Ramsay als ein kein-Unfug-treibender-sofort-in-die-Tat-umsetzender Chefkoch aufzubauen. Seine feurige Persönlichkeit ist jedoch meilenweit entfernt von der ruhigen, eloquenten Stimmung seiner Restaurants. Der lizensierte Ableger des schottischen Chefkochs in Chelsea, London beansprucht seit dem Jahre 2001 drei Michelin-Sterne für sich. Es ist eines von insgesamt nur vier Restaurants im gesamten vereinigten Königreich, das dies von sich behaupten kann. Die Speisen orientieren sich größtenteils an der französischen Küche, die mit einer Auswahl aus gerösteter Taube in Lavendel und Honig oder geschmortem und geröstetem Lamm daherkommt. Während die Preise für das Essen noch erträglich sein mögen, werden Ihnen die Preise der Weine Tränen in die Augen treiben. Eine Flasche 1900er Chateau Margaux wird Sie um die stolze Summe von 12.000 € erleichtern. Allerdings können Sie stattdessen natürlich auch stets auf eine Kanne Wasser ausweichen.

Masa (New York City)
Kosten: 320 € p.P. (nur für das Essen)

Obwohl es im Herzen der Stadt New York angesiedelt ist, bietet das Masa eine ausschließlich japanische Essenserfahrung. Pflanzen, Wasserspiele und steinerne Teller unterstützen dabei das natürliche, entspannte Flair des Restaurants. Dieses Gefühl wird auch vom Chefkoch des Restaurants, Masa Takayama vermittelt, der jedem Gast nahelegt, sich zu diesem Anlass bequem zu kleiden. Nehmen Sie Platz und finden Sie schon bald heraus, warum das so ist. Über einen Zeitraum von drei Stunden werden eine Unmenge an kleinen Gängen serviert. Portionen schmaler Streifen vom Tataki Rind werden Ihren Gaumen schon bald entzücken, während ein einziger Biss des berühmten Wasabi-Brunnenkressen-Salates Ihre Geschmacksknospen zum kribbeln bringen wird.

Restaurant Le Meurice (Paris)
Kosten: 450 € p.P. (nur für das Essen)

Wenn es ein Land auf dieser Welt gibt, das ein feines Speisen besser macht als alle anderen, dann ist es sicherlich Frankreich. Mit 620 Michelin Sterne-Restaurants über das gesamte Land verteilt, spielt es tatsächlich in seiner eigenen Liga.

Eine Art, wie die Eigentümer sich von der Konkurrenz abzusetzen versuchen, ist über den Standort. In dieser Kategorie ist das spektakuläre Restaurant Le Maurice unerreicht. Inspiriert vom Schloss Versaille ist der Haupt-Speisesaal übersäht mit Kristall-Kronleuchtern und dekorativen Deckenkehlungen aus Bronze. Auf der Speisekarte stehen Speisen wie Geflügelkuchen aus Guinea, Lobster, Kalbsfleisch und – natürlich – eine Auswahl verschiedener Käsesorten als Nachspeise.

Sublimotion (Ibiza)
Kosten: 1.800 € p.P.

Ibiza mag eher für sein Nachtleben bekannt sein, aber der Chefkoch Paco Rancero hat dazu beigetragen, dass die Insel auch eine kulinarische Erfahrung bietet, die weltweit einzigartig ist. Das “Restaurant” befindet sich im Hard Rock Hotel und verfügt über einen langen Esstisch, an dem nur jeweils 12 Gäste gleichzeitig Platz nehmen können.

Die Besucher erleben eine gastronomische Erfahrung, bei der das Essen über die Umgebung zum Leben erweckt wird. Die Wände, Tische, Musik und sogar die Luftfeuchtigkeit verändern sich je nachdem, welches Essen gerade serviert wird. Zur Speisekarte gehören Kissen aus nitrogenisertem Olivenöl oder ein reichhaltiger Gänseleberpasteten-Donut mit Flüssigkäse und weißer Schokolade. Das 20-Gänge-Menü wurde – Rancero zufolge – entwickelt, um dem Kunden eine “emotionale Erfahrung” zu bieten, auch wenn unklar ist, ob dazu auch die Präsentation der Rechnung zum Abschluss des Essens gehört.

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